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	<title>New York Knickerbocker Journal</title>
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	<description>New York Knickerbocker Journal</description>
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		<title>Die Konsequenzen für die Knicks aus Jason Kidds Karriereende</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 18:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sommer 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein anderer Spieler hat in den Playoffs derart polarisiert wie Jason Kidd. Seine letzte NBA Saison endete in ungewöhnlicher Art und Weise. Denn nachdem der künftige Hall of Famer und NBA Champion gestern sein Karriereende vermeldete, bleibt die jüngste Erinnerung in den Köpfen der meisten Fans hängen. Zu Unrecht wurde Jason Kidd hart kritisiert. Nun, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein anderer Spieler hat in den Playoffs derart polarisiert wie Jason Kidd. Seine letzte NBA Saison endete in ungewöhnlicher Art und Weise. Denn nachdem der künftige Hall of Famer und NBA Champion gestern sein Karriereende vermeldete, bleibt die jüngste Erinnerung in den Köpfen der meisten Fans hängen.</p>
<p>Zu Unrecht wurde Jason Kidd hart kritisiert. Nun, nach nur einer Saison als Knickerbocker müssen wir uns wieder verabschieden von einem Spieler, der dem Team und der Saison seinen eigenen Stempel aufgedrückt hat. In seiner Art und Weise. Für mich kommt sein Karriereende viel zu früh und in einer Situation, in der die Knicks keinerlei Profit schlagen können.</p>
<p><span id="more-4375"></span></p>
<p><strong>Die Charakter-Frage</strong></p>
<p>Es gibt sehr wenige Spieler, die man als No-Brainer bezeichnet, sobald sie mit dem eigenen Club in Verbindung gebracht werden. Als Jason Kidd im Sommer letzten Jahres bei den Knicks unterschrieb, sah ich ihn nicht als Trostpflaster für Steve Nash und Jeremy Lin.<br />
Ich sah ihn als echte Konkurrenz um die Starting Point Guard Position. Wer Jason Kidds Karriere verfolgt hat wusste genau, was der mittlerweile 40-jährige zu Papier bringt. Hochtrabende Statistiken suchte man bei ihm seit Jahren vergebens.<br />
Umso mehr war Kidd eines dieser all umfassenden Puzzlestücke, die in der Lage sind, aus einem unausgereiften Kader einen Meisterschaftskandidaten zu machen. Kidd war smart, verantwortungsvoll und erfahren genug um genau zu wissen, welches Skillset er zur Verfügung stellt &#8211; Führungsqualität.</p>
<p>Bis zur Verletzung von Raymond Felton kurz vor Jahresende war der Backcourt der Knicks eine Augenweide. Die Mannschaft spielte grandiosen Basketball, angeführt von Kidd, der seine Rolle abseits des Balls fand, allerdings stets dann das Zepter schwang, wenn es notwendig wurde.<br />
Der Sieg in San Antonio, das zweite Spiel in Brooklyn &#8230; Kidd traf in der Saison wichtige Würfe, darüber hinaus war er jedoch in der Lage zu erkennen, wann der Ball zu Carmelo Anthony musste.</p>
<p>Spät in der Saison gab es eine Statistik die die Wichtigkeit von Pablo Prigioni im Spiel Carmelos aufweist. Melos +/- ging immer dann durch die Decke, wenn er mit Pablo auf dem Feld stand. Nun, die Rolle übernahm Kidd, bis er aufgrund von Feltons Verletzung um die Jahreswende herum verheizt wurde.<br />
In den Folgemonaten hin zu den Playoffs war Kidd offensiv nicht mehr der Alte, in den Playoffs dann ein Schatten seiner Selbst und damit Ziel der Frustration und Wut über das Ausscheiden der Knicks.</p>
<p>Zunächst, mir war es stets egal, dass Kidd 0-27 aus dem Feld war. Sein Spiel brachte andere Elemente in die Partie, die nach seinem Shooting Slump samt Druck von außen, seine Minuten zu kürzen, dann allerdings ebenfalls verschwanden.<br />
Ich hatte die Hoffnung, dass Kidd im Sommer auftanken und mit mehr Hilfe im Kader in der kommenden Saison erneut angreift, um seine Frühform aus der Saison länger konservieren zu können.</p>
<p>Nach nur einem Jahr Jason Kidd muss ich mich nun wieder von ihm trennen, was mir sehr schwer fällt. J-Kidd war einer <em>dieser Spieler</em>. Er war eine Identifikationsfigur für mich und Lehrer für Shumpert und JR.<br />
Sein Weggang lässt mich spontan einiges vermissen.</p>
<p>1) Diese Präsenz und Führungsqualität, seine Intangibles und Fähigkeit, ein Spiel ohne Scoring oder Stats zu beeinflussen.</p>
<p>2) Ein Point Guard</p>
<p>In meiner Story aus der letzten Woche sprach ich den Mangel der Knicks auf der PG Position an. Ray allein ist zu wenig, Pablo fraglich und selbst mit Kidd hätte ich Glen Grunwald gebeten, den Fokus auf die &#8220;Eins&#8221; zu setzen.<br />
Ohne Kidd ist die Hand der Knicks nun noch mehr gezwungen. Ob nun via Draft oder (eher typisch für Woodson) via Free Agency, die Knicks müssen Kidds Ausfall so gut es geht kompensieren.</p>
<p><strong>Die Salary-Cap-Frage</strong></p>
<p>Das Salary Cap der NBA ist nicht leicht zu verstehen, darum folgende Infos schnell und klar:</p>
<ul>
<li>Kidd&#8217;s Vertrag waren $9,27 Mio. auf drei Jahre verteilt. Kidd entschloss sich tatsächlich, seine beiden letzten Jahre komplett abzugeben.</li>
<li>Dies mindert das Salary der Knicks von rund $74 auf &amp;71 Mio.</li>
<li>Da die Grenze bei wohl $58 Mio liegen wird, ist klar, dass Kidds Rücktritt keinerlei Einfluss auf die Free Agency hat.</li>
<li>Dies gilt auch für die eigenen Free Agents Copeland, Pablo, Kenyon und JR. In JRs Fall sind die Knicks mit und ohne Kidd in der Lage, Smith entweder 175% seines ursprünglichen Vertrags (von $2.8 Mio) zu zahlen, oder 104% vom durchschnittlichen NBA Gehalt.</li>
<li>Erst im nächsten Jahr wird Kidds Entscheidung positive Auswirkungen auf das Cap Space der Knicks haben.</li>
</ul>
<p><strong>Die Draft-Frage</strong></p>
<p>Nach Kidds Bekanntgabe berichten einige Beatwriter vom neuen Fokus der Front Office, im Draft einen Point Guard oder Big Man zu ziehen. Bevor wir in diese Diskussion eingehen sei gesagt, dass die Knicks in den letzten Jahren sehr selten das taten, was Draft Experten für richtig hielten.<br />
Im letzten Jahr gab man seinen 2nd Round Pick einfach ab &#8211; auch aufgrund der Tatsache, dass einfach niemand brauchbares vorhanden war. Mit dem 24. Pick in diesem Jahr kann man einen Rotationsspieler finden, ähnlich wie mit Iman vor zwei Jahren.<br />
Des Weiteren perfektionierte Walsh die Fähigkeit, einen Zweitrunden-Pick zu kaufen. Cleveland (an 31 bzw. 33), Houston (an 34) bzw. Portland (an 39, 40 &amp; 45) kommen in die Auswahl.</p>
<p>Je näher wir dem Draft am 27.6. kommen, desto stärker werde ich auf die optionalen Kandidaten für die Knicks kommen. Nur so viel sei gesagt &#8211; aufgrund der Kreativität Grunwalds, aber auch der nötigen Veränderungen der Kaders kann ALLES passieren. Ein Shumpert, Chandler gehen für einen Star, ein Knicks geht für einen Pick oder der eigene Pick + Spieler geht für einen andern Pick oder Spieler.<br />
Folgendes wissen wir aber jetzt schon:</p>
<p>Via der Knicks PR Abteilung wurde gestern bekannt, dass die Knicks heute folgende Spieler zum Workout einladen:</p>
<p>Isaiah Canaan, Brandon Triche, Deshaun Thomas, Murphy Holloway, A.J. Matthews, Norvel Pelle.</p>
<p>Morgen folgen dann diese Kandidaten:</p>
<p>B.J. Young, Brandon Paul, Reggie Bullock, James Ennis, Romero Osby, Kenny Kadji.</p>
<p>Point Guard Isaiah Canaan (Murray State) ist derzeit ein heißer Kandidat, der allerdings auch noch früh in Runde Zwei da sein könnte. Ob die Knicks nun zocken wollen (sofern Canaan tatsächlich Person of Interest ist) bleibt abzuwarten.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/-BMmVL01wjU" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe><br />
Draft Express Mock Draft sieht derzeit Tony Mitchell als heißen Kandidaten. Mitchells Werte sanken allesamt im letzten Jahr. Viele sehe als Grund jedoch den Coaching Wechsel in North Texas als Grund an.<br />
In den Videos sieht man Mitchells Athletik deutlich. Seine Spannweite und Sprungkraft könnte den Knicks unterm Korb helfen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/4QjuMpOQdJc" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Allerdings muss man auch hier abwarten, welche Entscheidungen die Knicks in der Free Agency/Trade Periode machen.<br />
Würde ich lieber Kenyon Martin als Tony Mitchell haben? Ja.</p>
<p>Ebenfalls nicht ausschließen würde ich einen Swingman wie Reggie Bullock, der Carmelo Anthony athletisch auf der Swingman Position helfen kann. Bullock kommt von North Carolina und verfügt über ein sehr gutes Skillset.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/6JyvRPWFg_0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Egal welchen Weg die Knicks im Draft einschlagen und inwieweit sie Pablo, Kenyon und JR galten können/wollen, das Karriereende von Jason Kidd kam ein Jahr zu früh. Kidd hätte dem Team in der kommenden Saison ebenfalls helfen können, in welcher Rolle auch immer.<br />
Wie sollen die Knicks dies auffangen können? Denn wie so oft sind wir Gefangene der jüngsten Erinnerung. Jason Kidd war für einen Großteil der Siege (vor allem im November/Dezember) verantwortlich. Hier <a title="And The Dream Goes On" href="http://www.nyknicksjournal.com/2012/11/16/and-the-dream-goes-on/">mein Artikel</a> aus dieser Zeit.</p>
<p>Ist seine Entscheidung vielleicht ein Vorbote eines größeren Umbruchs bei den Knicks, den er einfach nicht mehr mitgehen kann?<br />
Vertraute äußerten sich in dieser Woche zu Jason und verrieten, dass man ihm seine Müdigkeit zum Ende der Saison ansah. Insofern muss man also davon ausgehen, dass Kidd einfach nicht mehr wollte/konnte.<br />
Mir bleibt nun nur die Hoffnung, dass er der Franchise in einer anderen Funktion erhalten bleibt. Kidds Einfluss und Verständnis für Basketball kann den Knicks nur helfen.</p>
<p>Die ersten Veränderungen im Kader finden bereits statt, eher als erwartet. Dass Smith seine Option offiziell vor dem 30. Juni nimmt und Free Agent wird, war klar. Der Rücktritt Kidds hat mich jedoch etwas überrumpelt, da ich den Guard nicht als Grund empfand, warum die Mannschaft gegen Indiana scheiterte.<br />
WENN dieser Rücktritt überhaupt etwas gutes hat dann, dass die Knicks die Point Guard Position nun stärker als von ihnen gewollt fokussieren müssen.</p>
<p>In den kommenden Wochen gehe ich dann mehr auf die Kandidaten aus Draft und Free Agency ein.</p>
<p>Bis dahin</p>
<p><em>Farewell, Jason Kidd. Allein dieses eine Saison als Knickerbocker hat mich glücklich gemacht. Vielen Dank für diese Monate!</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Teil II: Wohin könnte der Weg der Knickerbockers führen?</title>
		<link>http://www.nyknicksjournal.com/2013/05/30/teil-ii-wohin-fuhrt-der-weg-der-knickerbockers/</link>
		<comments>http://www.nyknicksjournal.com/2013/05/30/teil-ii-wohin-fuhrt-der-weg-der-knickerbockers/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 May 2013 18:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newest]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo stehen die Knicks nach dieser Saison, gefüllt mit 54 Siegen und einem Ausscheiden in der zweiten Runde der Playoffs nach sechs Spielen? Manche werden aus der Perspektive der desaströsen letzten 10 Jahre argumentieren, dass die New York zumindest zurück in der Bedeutung angekommen ist. Andere wiederum gehen von der selbst auferlegten Maxime der Franchise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo stehen die Knicks nach dieser Saison, gefüllt mit 54 Siegen und einem Ausscheiden in der zweiten Runde der Playoffs nach sechs Spielen? Manche werden aus der Perspektive der desaströsen letzten 10 Jahre argumentieren, dass die New York zumindest zurück in der Bedeutung angekommen ist.<br />
Andere wiederum gehen von der selbst auferlegten Maxime der Franchise aus, mit diesem Kader in einer Win-Now-Situation zu sein und um die Meisterschaft mitspielen zu können. Die Knicks waren so fokussiert auf die Miami HEAT, dass ein Team wie die Pacers im toten Winkel an ihnen vorbei brauste.</p>
<p>Indiana, ein junges Team mit einem dedizierten Gameplan und einer funktionierenden Coach/Team Dynamik. Von diesem dedizierten Gameplan sind die Knicks seit der Vorstellung in den Playoffs wieder etwas entfernt. Dabei ist die Grundlage längst nicht so schlecht wie nach dem Ausscheiden attestiert.</p>
<p><span id="more-4364"></span></p>
<p>Überreaktion in den Medien und der Community hat man ja erwartet, angesichts des Ausscheidens. Interessant ist nur, dass jeder Kritiker ein Gefangener des Moments ist. Glen Grunwald führte die Philosophie von Donnie Walsh weiter, an einem Kader zu bauen, der für die kommenden Jahre Bestand hat und mit den besten Teams der Liga mithalten kann.<br />
Erst Amr&#8217;e, dann Melo und als defensiver Anker Tyson Chandler. Man erkannte die Schwächen auf dem 2-Guard-Spot und draftete Iman Shumpert. Die Nöte auf der Point Guard Position hoffte man mit Ray Felton zu füllen, der in der Vergangenheit bewies, dass er ein Tandem mit Stoudemire bilden kann.<br />
Man investierte in Jason Kidd und polsterte in der Mitte mit Camby aus. JR Smith bleib als sehr günstige Scoring Option und schon besitzt man einen Kader, der vernünftig zusammengestellt wurde.</p>
<p>Nach der Playoff-Vorstellung der Knicks fielen alle Spieler (bis auf Carmelo Anthony) in ihrem Wert. Wie eine kurzfristige Analyse einer Rating Agentur ist Jason Kidd bereits tot, Marcus Camby sollte man in einen Buyout hineinreden und Tyson Chandler ist einer überbezahlter, überschätzter Center mit null Offensiv-Game. Wie gesagt, die Gefangenen des Moments.</p>
<p>Die Erzählung des Sommers 2013 ist also die Forderung nach mehr offensiver Hilfe für Carmelo Anthony.</p>
<p>Würde diese &#8211; in welcher Form auch immer &#8211; kommen, wäre es die Bestätigung für eine Fortführung des Woodson Iso/Spread Systems, welches in den Playoffs allerdings zum Erliegen kam und wenig erfolgreich war. Warum?<br />
Nun, Analysten zeigen mit dem Finger auf den Supporting Cast und wollen eine eklatante Talentschwäche im Kader der Knicks ausmachen. Im Prinzip sind alle nicht gut genug, um Melo bei der Erfüllung der Mission Championship zu helfen.<br />
In der Postseason sahen und hörten wir allerdings immer wieder Kritik an der strategischen Ausrichtung der Mannschaft. Chandler wie auch Shumpert mahnten an, dass man sich während der Niederlagen nicht an den Gameplan hielt, man viel zu oft in die Isolation abdriftete und Ball Movement komplett zum Erliegen kam.<br />
Raymond Felton, der eine hervorragende Serie gegen Boston spielte wurde frisch nach Spiel Vier &#8211; welches die Knicks nach Verlängerung gegen die Celtics verloren &#8211; nach seiner Meinung zur Leistung der Mannschaft und der Entscheidung, alles über Melo laufen zu lassen befragt.</p>
<p>&#8220;We live with Melo and we die with Melo.&#8221; &#8230;.</p>
<p>De facto spielten die Knicks stets ihren besten Basketball, wenn der Ball lief, Felton die Verantwortung übernahm und die üblichen Carmelo Anthony Punkte aus der Motion der heraus entstanden. Gegen Indiana punktete man dann, wenn Felton in das Herz der Zone zog und den Raum eröffnete.<br />
Draft Previews wie drüben auf <a title="TKB" href="http://theknicksblog.com/knicks/tkb-prospect-watch-allen-crabbe-shooting-guard/" target="_blank">TBK</a> scouten bereits Distanzschützen (sorry Leute, so schnell wie Tommy bin ich nicht) um komplementäre Puzzlestücke zu Carmelo Anthony zu finden.</p>
<p>Doch ist Carmelo Anthony die Antwort? In einer Liga, in der du entweder auf deiner Position absolut Weltklasse bist (LeBron, Durant, Duncan, Kobe, Dirk) oder eben Point Guard spielst? Was nun die alte, stets gestellte Frage aufruft. Macht Carmelo Anthony seine Mitspieler besser? Ist er in der Klasse der fünf genannten Spieler? Und lohnt es sich vor allem, den 3-Jahresplan weiterhin auszuführen und fein zu justieren?</p>
<p>Denn wirklich, dies ist das einzige, was den Knicks bleibt. Macht es die Mannschaft stärker wenn man Shumpert und/oder Chandler abgibt? Für Chris Paul vielleicht &#8230; vielleicht auch nicht. Schaut man also auf den Kader und attestiert, dass er nicht wirklich zu Melos Fähigkeiten passt, der Kader aber schwer veränderbar ist &#8211; dann bleibt doch nur ein Trade von Carmelo Anthony.</p>
<p><strong>Die Grundlage</strong></p>
<p>Melo hat von allen Medien in New York Lob für seine Leistung erhalten, vor allem als bekannt wurde, dass er mit einer ernsten Schulterverletzung spielte. Melo befindet sich im zweiten Jahr seines Vertrags, der ihm im kommenden dritten Jahr rund $22 Mio. einbringt und zudem nach 13-14 eine frühzeitige Beendigung ermöglicht.<br />
Und die Medien spielen bereits die Karte &#8220;Bekommt Melo keine Hilfe ist er weg aus New York&#8221;. Etwas, was ich für absurd halte, da die 2014 Free Agency gefüllt ist mit Stars und New York plötzlich ungemein viele Optionen besäße, den Kader neu zu füllen.</p>
<p>Melo bleibt also und sein Spiel in den Playoffs hat ihm durchweg gute Bewertungen verschafft. Als interessantester Trade Chip der Knicks sollte Glen Grunwald Anthony nutzen, um einen Point Guard nach New York zu holen, der für die kommenden Jahre der Anker eines Teams ist.<br />
Ein Team, welches folgende Spieler besitzt:</p>
<p>- Tyson Chandler, ein Center, der immer dann zur Höchstform auflief, wenn er mit einem Pick &amp; Roll Point Guard zusammenspielte (CP3, selbst Kidd bzw. Barea).</p>
<p>- Amar&#8217;e Stoudemire, der nach Stockalone mit Steve Nash in Phoenix das wohl beste P&amp;R Duo der Ligageschichte bildete.</p>
<p>- Spot-up Shooter wie Novak, Shumpert oder Kidd, die von der Dribble Penetration profitieren.</p>
<p>Kann/Will man also weder STAT noch Tyson traden, dann sollte man sie stärken, um ein Maximum aus ihren Fähigkeiten herauszuholen. Dies realisiert sich mit einem Point Guard, der die Schlüssel der Franchise erhält und in einem System agiert, in dem das Pick &amp; Roll, die Dribble Drive Penetration und das Floor Spacing ein Gros der Offense ausmachen.</p>
<p>Dieser Point Guard ist in meinen Augen John Wall von den Washington Wizards.</p>
<p>Der ehemalige Number One Pick fällt in dieser Saison noch gerade so in die Kategorie &#8220;Talent&#8221;. De facto ist D.C. mit Wall allerdings nicht komplett zufrieden. Verletzungen, das Abschneiden des Teams in den letzten Jahren und Schwächen im Spiel des Kentucky Wildcat ließen im Winter die Diskussion zu, ob Wall eine maximale Verlängerung nach seinem Rookie Vertrag überhaupt verdient.<br />
Wall kam im Januar zurück und überraschte in den Monaten März/April mit seinem Midrange Jumper und fulminanten Spielen. Das Argument, dass Washington nach Walls Wandel also überhaupt keine Ambitionen auf einen Trade besitzt, kann ich verstehen, versuche die Zweifel jedoch zu entkräften.</p>
<p><strong>Der Trade</strong></p>
<p><a href="http://www.nyknicksjournal.com/wp-content/uploads/Screen-Shot-2013-05-30-at-18.42.59.png"><img class="alignnone  wp-image-4368" title="Screen Shot 2013-05-30 at 18.42.59" src="http://www.nyknicksjournal.com/wp-content/uploads/Screen-Shot-2013-05-30-at-18.42.59.png" alt="" width="663" height="304" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zerlegen wir diesen Tausch zunächst in seine Bestandteile.</p>
<p>Die Knicks geben mit Melo ihren Franchise Player und mit Felton ihren Starting Point Guard ab. Speziell der Abgang von Felton wäre sehr schade, da sich Ray nach anfänglichen Schwierigkeiten ein wenig beruhigte und die Offense der Knicks bedachter führte.<br />
Möchte man den Point Guard des Gegners, muss man seinen eigenen jedoch abgeben. Allein schon ob der Tatsache, dass man ihm eine Bankrolle hinter Wall nicht antun möchte.</p>
<p>Die Wizards verlieren in Wall natürlich ihr Herzstück, wobei man argumentieren kann, dass Bradley Beal in seiner Rookie-Saison bereits große Schritte Richtung Führungsspieler getan hat. Beal kann den Ball nach vorn bringen und war oft der Go-to-Guy des Teams.<br />
Ein Wall/Beal Backcourt ist natürlich sehr verlockend, die Aussicht, neben Beal allerdings Melo auf dem Flügel zu haben und Felton als grundsoliden zweiten Mann im Backcourt aber auch. Beal wäre die Nummer Eins auf dem Guard-Spot und würde komplementär zu Anthony agieren, der auch auf der Power Forward Position eingesetzt werden kann.</p>
<p>Neben Wall würden die Knicks Nene und seinen Vertrag von $39 Mio. über die kommenden drei Jahre übernehmen. Nene gilt als verletzungsanfällig und überbezahlt. Man würde den Wizards also auch im Hinblick auf die Free Agency 2014 einen Gefallen tun. Sollten die Wizards mit Nene planen, könnte alternativ Okafor in das Paket fallen, der seine Player Option für die kommende Saison über knapp $15 Mio. bereits gezogen hat. Okafor ist jedoch im Sommer 2014 Free Agent, sodass die Wizards wohl eher mit Nene scheiden wollen.</p>
<p>Als letztes Puzzlestück kommt Jan Vesely nach New York. Der Tscheche war im Draft hoch gehandelt (Nummer 6), ist seitdem jedoch anämisch und sieht keine Spielzeit in Washington. Aufgrund der Vakanz auf der Small Forward Position könnte Vesely in New York Einsatzzeit sehen.</p>
<p><strong>Warum sollte Washington JA sagen?</strong></p>
<p>Nun, primär um einen Franchise Player zu bekommen, der zu den Top 5 Goldeseln der NBA gehört. Washington ist seit Jahrzehnten in der absoluten Grauzone und benötigt einen Star mit nationalem Namen.<br />
Hinzu kommt, dass Melo einen Großteil seiner Jugend in Baltimore verbrachte (nicht weit weg) und somit auch die Karte &#8220;regionaler Faktor&#8221; ziehen kann. Das Verizon Center wäre umgehend gefüllt und die Wizards wieder eine Marke auf der Landkarte.</p>
<p>Sportlich hat man also Beal/Melo als Kern, sowie den Nummer Drei Pick, welchen man entweder für einen Point Guard aufwenden kann (Trey Burke, McCollum, Carter-Williams) oder als Trade Asset für einen Point Guard.<br />
Auch Spieler wie Jennings und Calderon sind verfügbar. Schnürt man also ein Paket des Picks + Trevor Arizas Expiring Deals von $7 Mio. öffnet man Cap Space, um einen Aufbau zu holen (wenn man Felton nicht traut). Oder man tradet raus aus der Top 10 und draftet Dennis Schroeder als zweiten Point Guard. Traut man Felton und seinem dankbaren Vertrag, dann draftet man Otto Porter, Victor Oladipo oder Anthony Bennett. Dies sind nur einige Beispiele, die aufzeigen sollen, welchen Mehrwert dieser Trade für Washington hätte.</p>
<p>Washingtons Depth Chart:</p>
<p>PG: Ray Felton &#8211; Draft Pick &#8211; Calderon (vielleicht)<br />
SG: Bradley Beal &#8211; Trevor Ariza<br />
SF: Melo &#8211; Singleton &#8211; Draft Pick &#8211; Martell Webster<br />
PF: Melo &#8211; Seraphin &#8211; Booker<br />
C: Okafor (Nene) &#8211; Seraphin</p>
<p>Man wäre a) nicht in der Bredouille, die John Wall Max Deal &#8211; Diskussion eingehen zu müssen, b) man erhält mit Melo einen Ticket Seller und c) hat finanzielle Flexibilität und genug Assets, um einen Playoff-Run zu starten.<br />
Kommen wir zur Kardinalsfrage &#8230;.</p>
<p><strong>Warum soll New York JA sagen?</strong></p>
<p>James Dolan hat eine Bro-Mance mit Melo, verkaufte die Farm und hat in Anthony eine Cash-Cow. Warum also?</p>
<p>Die Knicks stecken in der schlimmsten Situation &#8211; der Mittelmäßigkeit. Dies wäre an sich nicht schlimm, würde man das Salary und die Altersstruktur der Pelicans oder Trail Blazers besitzen. Mit einem gefüllten Kader und dem höchsten Durchschnittsalter der Liga stecken die Knicks allerdings fest.<br />
Zu gut, um in der Lottery im kommenden Jahr zu punkten (sie haben ja auch fast alle Picks abgegben) und zu schlecht, um tatsächlich mit den besten der Liga zu ringen.</p>
<p>Der Pferdefuss ist hierbei die Konstruktion des Kaders und die Ausrichtung auf einen Star, der in dieser Umgebung nicht in der Lage sein wird, den großen Wurf zu landen. Mit John Wall hätte man über Nacht ein neues Hirn auf dem Platz. Ja, ein junges Hirn das viele Fehler macht, sind wir aber ehrlich &#8211; Steph Curry oder Kyrie Irving würde unter Randy Wittman nicht besser aussehen.</p>
<p>John Wall in der richtigen Umgebung mit der richtigen Kader ist ein All Star und Kandidat für die Liste der 10 besten Point Guards der Liga. Ulra-schnell, athletisch, ein exzellenter Passgeber und Verteidiger und mit dem richtigen Mindset kaum zu stoppen &#8211; wenn er den Jumper so trifft wie in den letzten Wochen der Saison.<br />
Was Wall allerdings noch eher schaffen würde wäre die Stärkung der beiden Spieler, die als Achillesferse angesehen werden &#8211; Tyson Chandler und Amar&#8217;e Stoudemire. Ein einigermaßen gesunder STAT ist nicht limitiert in einem Melo-geprägten System während ein Tyson Chandler seine Stärke in der Offense ausspielen kann: Das Pick &amp; Roll.</p>
<p>Zusammen mit Shumpert würde Wall einen der krassesten Backcourts der Liga bilden. Iman würde offensiv von einer größeren Rolle profitieren, das Spiel öffnet sich automatisch und die &#8220;alten&#8221; Facetten des Outside Shootings werden noch mehr gestärkt.<br />
Ein Novak, ein Kidd würden ebenfalls profitieren, die Defense gegen Point Guards wird besser und man hätte die Freiheit, JR zu halten, der dann als dritte Option neben Wall und Amar&#8217;e fungieren würde.</p>
<p>Von Nene haben wir noch gar nicht gesprochen. Nur halb gesund wäre der Brasilianer die Verstärkung in der Mitte, nach der alle brüllen. In der Offense könnte Nene von der Bank kommend (oder als Starter, ganz demnach wie anfällig Tyson und Amar&#8217;e sind) bringt Nene 15 Punkte im Schnitt und löst in Teilen das Reboundproblem.<br />
Und solte es Okafor sein, dann hätte man einen absoluten Profi mit Rebound und Defense-Mentalität von der Bank.</p>
<p>Das Depth Chart der New York Knicks 2013-2014:</p>
<p>PG: John Wall &#8211; Jason Kidd &#8211; Pablo Prigioni (den man halten MUSS MUSS MUSS).<br />
SG: Iman Shumpert &#8211; JR Smith<br />
SF: Jan Vesely &#8211; Draft Pick &#8211; Steve Novak<br />
PF: Amar&#8217;e Stoudemire &#8211; Nene/Okafor<br />
C: Tyson Chandler &#8211; Marcus Camby</p>
<p>Halten sollte man Kenyon Martin, gehen lassen sollte man Copeland, sobald er gierig wird und Hilfe auf dem Flügel könnte man durch die Amnestierung einiger Spieler wie Ron Artest erhalten. In der Free Agency könnte man die Mini-Midlevel auf Earl Clark oder Dorell Wright werfen.<br />
Hält man JR wäre auch er als SF Option denkbar.</p>
<p><strong>Der Ausblick der New York Knicks 2013-2014</strong></p>
<p>Wohl nicht 54 Siege, ganz klar. Nene wäre ein fetter Vertrag und die 2014 Free Agency müsste mit viel Kreativität angegangen werden. Trotz alledem hätte man einen ausbalancierten Kader, einen Point Guard der Zukunft und vor allem wieder einen Stoudemire und Chandler, die in diesem Systemumschwung besseren Einsatz finden.<br />
John Wall würde zum Top Scorer, Assistgeber und Go-to-Guy heranwachsen und die Spielphilosophie des Pick &amp; Roll gepaart mit Distanzschützen am Perimeter wäre besser umgesetzt.</p>
<p>Mit Nene an Bord könnte dann sogar die Möglichkeit geschaffen werden, Chandler im kommenden Jahr zu traden um Cap Space für 2014 frei zu machen. Spätestens dann nämlich wird es allen Experten wieder einfallen, dass Tyson doch noch Wert besitzt. Kommt Okafor, wird sogar gleich ein wenig Cap Space frei, um 2014 einen weiteren Spieler zu holen bzw. in der kommenden Saison bereits zur Trade Deadline aktiv zu werden.</p>
<p>Ein jüngerer Führungsspieler auf der wichtigsten Position im Basketball, die bessere Verwertbarkeit der Großverdiener Stoudemire und Chandler sowie eine höhere Flexibilität, da der Schatten des Melo &#8211; STAT &#8211; Tyson &#8211; Experiments nicht mehr über dem Team hängen würde.<br />
Für die Franchise und die Fans wäre es ein radikaler Schnitt, der allerdings aus einer starken Position heraus geschieht. Carmelo Anthony besitzt einen All Star-Ruf, der speziell für die Wizards von Interesse ist &#8211; sportlich wie marktwirtschaftlich.<br />
Der Ausbruch aus dieser sportlichen Starre, die da 3-Jahresplan heißt wäre getan. Man baut um ein Wall/Stoudemire Tandem auf und steht nicht schlechter da, sollte Amar&#8217;e erneut verletzt ausfallen. Alle Mannschaftsteile würden von diesem Trade profitieren. Der Team-Basketball rückt mehr in den Vordergrund (was die Entwicklung von Shumpert fördert) und mit Wall hätte man diesen 2-Way-Player, der sowohl in der Offense als auch der Defense elite ist.</p>
<p>Dieses Szenario basiert natürlich auf meiner Annahme, dass John Wall ein absoluter Star ist. Ich gehe sogar noch weiter und sage, er kann zu den besten fünf Point Guards der Liga gehören. Seine Athletik und Point Guard Qualitäten rissen mich damals dazu hin, ihn als Symbiose aus Derrick Rose und Dwyane Wade zu sehen.<br />
Das gute an Wall ist, dass er in der Tat in der NBA Welt Rohdiamant-Status besitzt. Die Wizards waren schlecht und Wall wies keine wirklichen Leistungssprünge in seinem Spiel auf. Schaut man jedoch genau hin, dann war dies einer Verletzung bzw. der Lockout-Saison geschuldet.</p>
<p>Das Umfeld Washington Wizards ist für solch einen jungen Spieler mit großer Verantwortung alles andere als ideal (Google: &#8220;Gilbert Arenas Locker Room Trick&#8221;). Wall besaß nie den einen Coach, der ihn ausreizte, ihn voran trieb und das beste aus ihm herausholte.<br />
Ist Mike Woodson solch ein Coach? Vermutlich nicht. Allerdings ist Woodson in seinem letzten Vertragsjahr (das dritte ist eine Team-Option), sodass man schon bald nach einem Nachfolger Ausschau halten kann, der nach New York kommen möchte &#8230; zu den Knicks, die von John Wall geführt werden und nicht von Carmelo Anthony.</p>
<p>*** Photo-Rechte liegen bei Keith Allison ***</p>
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		<title>Teil 1: Wohin führt der Weg der Knickerbockers?</title>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2013 18:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newest]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten 14 Jahren hat man sich in New York City die Frage nach der Winning Formula gestellt. Der überraschende Run in die NBA Finals 1999 bewies der Franchise aus dem Big Apple, dass dieser Kader der Trophy so nah gekommen ist, wie schon seit 5 Jahren nicht mehr. Man kann über die 80er und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten 14 Jahren hat man sich in New York City die Frage nach der Winning Formula gestellt. Der überraschende Run in die NBA Finals 1999 bewies der Franchise aus dem Big Apple, dass dieser Kader der Trophy so nah gekommen ist, wie schon seit 5 Jahren nicht mehr.<br />
Man kann über die 80er und 90er Jahre sagen was man will, in New York wurde damals “Winning Basketball” gespielt. Und dies aufgrund einer sehr einfachen Formel. Dem Aufbau einer Mannschaft ausgerichtet nach einer Philosophie (ausgegeben vom Coach) und einem Konzept mit dem Namen “The Beast from the East”.</p>
<p>Ja, Patrick Ewing war nur ein weiteres Opfer des Serienkillers aus Chicago mit der Nummer 23 &#8211; doch auch wenn NYK seit 1973 keinen Titel mehr gewann, boy, sie gehörten zumindest zu den Contendern. Mit Ewings Trade nach Seattle verschwand auch diese Winning Formula für viele Jahre. Seither kämpften die Knicks wieder darum, relevant zu sein.</p>
<p><span id="more-4358"></span></p>
<p>Die 2013 NBA Playoffs haben der Blaupause für den Erfolg eine neue Komplexität verschafft.<br />
War in den letzten Jahren ein Big Three Gespann der Weg zu Ruhm und Erfolg, dann bewiesen die Indiana Pacers und Memphis Grizzlies, dass es mehr als einen Weg gibt, das Finale zu erreichen.</p>
<p>Auch wenn Memphis jüngst ausgeschieden ist und Indiana noch einen sehr schweren Weg vor sich hat &#8211; beide Mannschaften haben einen gesunden Kern für die kommenden Jahre und klopfen mit Sicherheit noch des Öfteren an unsere Tür.<br />
Und auch wenn man als New Yorker Schwierigkeiten hat, für die helfende Strategie “auf’s Land” zu blicken und lieber den Big Three Weg ging, dann schauen wir doch nach Texas.</p>
<p>Tim Duncan war 1999 der Grund, warum die Knicks nach ihrem mirakulösen Playoff Run nicht den Titel holten. Jener Tim Duncan steht nun erneut in den Finals. In gewisser Weise starrt das Knicks Management also beim Anblick der Spurs in die Vergangenheit und auf ein Konzept, welches Big Three und Team-Basketball par excellence ineinander vereint.</p>
<p>In den letzten Wochen wurde in den Medien die eine Frage oft gestellt:</p>
<p><em>“Ist die Saison ein Erfolg oder Misserfolg?”</em></p>
<p>Wäre ich Anhänger der 76ers, dann würde ich ob der Frustration der New Yorker angesichts 54 Siegen, der Division-Krone und einem Ausscheiden in der zweiten Runde nach sechs Spielen wohl nur ein müdes Lächeln übrig haben.<br />
Allein diese Errungenschaften im Hinblick auf die letzten 13 Jahre müssen den gemeinen Knicks Fan jedoch zufrieden stellen &#8230;.</p>
<p>Aber wie wir nunmal so sind, es reicht beileibe nicht, um nur annähernd etwas wie Wohlgefühl zu empfinden. Warum? Nun, dies lässt sich anhand einiger Fakten klar definieren, die mir in den letzten zwei Wochen nacheinander eingefallen sind und mich vermuten lassen, dass weder der Weg der Big Three noch der Weg der Kontinuität (siehe Spurs) zum jetzigen Zeitpunkt zum Erfolg führen wird.</p>
<p><strong>Fakt: Die Knicks selbst riefen die Win-Now-Ära aus</strong></p>
<p>&#8230; eine Ära, die eigentlich keine Ära sein kann, da sie gerade mal sieben Monate Bestand hatte. Es waren die Knicks, die mit ihren (zugegeben limitierten) Mitteln Marcus Camby, Jason Kidd, Ronnie Brewer, Pablo Prigioni, Rasheed, Ray Felton und am Ende Kenyon Martin holten.</p>
<p>Dieser Kader ist bis 2015 gesetzt und trägt das Preisschild von rund $76 Mio. Dollar. Die Grenze wird in diesem Jahr bei wohl $56 &#8211; $60 Mio. liegen.<br />
Die Limitierung ist also noch größer geworden und seit dem Ausscheiden haben die Medien Kidd und Camby bereits beerdigt, trotzdem Glen Grunwald die Kontinuitäts-Karte spielt.</p>
<p>Ist dies in New York City möglich? Diese Frage wurde auf ESPN Radio gestellt &#8211; zu Recht. Wir alle preisen die Geduld der Spurs und Pacers &#8230; und auch der Grizzlies mit beispielsweise Mike Conley, Gasol und Z-Bo.</p>
<p>Die Frage OB in New York so etwas möglich ist, sollte umformuliert werden in:</p>
<p><em>“Ist die Geduld bei diesem Kader wirklich der beste Weg?”</em></p>
<p>*Autsch* &#8230; wir sind gerade über den Hasen im sprichwörtlichen Pfeffer gestolpert. Wenn die Knicks also sicher waren, mit diesem Kader jetzt gewinnen zu können, dann muss umgedacht werden.</p>
<p>Basierend darauf ist die Saison ein Misserfolg. Denn &#8230;</p>
<p><strong>Fakt: Mit etwas Realismus im Gepäck kämpfen die Knicks in der kommenden Saison um Platz Vier bzw. Fünf</strong></p>
<p>*Schluck* &#8230; wollen wir mal durchzählen? Miami, Indiana, Chicago &#8230;. Brooklyn, die einen Coach vom “besser werden” entfernt sind.<br />
Boston wird Rondo plus Salary Cap zurück willkommen heißen können während die gesamte Eastern Conference vielleicht ein wenig besser wird. Allein aus diesen Gründen wird es für New York schwer, die Marke von 50 Siegen zu erreichen.</p>
<p>Diese Realität wird relativ schnell einsetzen, was diesen Win Now Kader noch etwas absurder aussehen lässt.</p>
<p><strong>Fakt: Schuldzuweisungen sind der falsche Ansatz</strong></p>
<p>Ich lobe Glen Grunwald für die letzte Off-Season sowie Woodson für die 54 Siege trotz kontinuierlicher Verletzungen.<br />
Die Knicks hatten 2010-2011 einen Plan, genau wie damals mit Patrick Ewing. Leider ist Amar’e Stoudemire seit 2011 nicht mehr konstant auf dem Feld gewesen. Der zweite Scorer, der Retter, derjenige, der eine MVP Saison spielte fiel in den 2011 Playoffs auf ein mal rapide aus und ab.</p>
<p>Seitdem ist STAT der Dorn im Auge aller und Trade Kandidat Nummer Eins. Die Knicks wollten damals LeBron und Amar’e. Dann sahen sie STAT + Melo und am Ende konnten 50% dieses Tandems einfach nicht gesund bleiben.Und auch die Amnestierung von Billups wirkt nun im Nachgang als großer Fehler. Warum? Weil man 2011-2012 nicht auf Chris Paul hoffte? Oder weil Chandler sichtlich(!) nicht auf der Höhe war und nun nicht mal mehr als Asset gesehen wird?</p>
<p>Hier kommt der Grund, warum man in New York nicht mit der gleichen Mentalität operiert wie in San Antonio:</p>
<p>Bei den Spurs wären Chandler, Camby und Kidd wichtige Rotationsspieler, die selbst nach einer verkorksten Playoffleistung im kommenden Jahr als Anker im Kader stehen würden.</p>
<p>In New York zweifelt man allerdings an Camby (der keine Spielzeit bekommen hat), an Kidd, der Opfer der kaderweiten Systemausfalls in der Offense wurde (Vergleich November &lt;&gt; Playoffs) und Chandler, der easy(!) zu den 10 besten Centern der Liga gehört &#8230;. vielleicht Top-5.</p>
<p>Dieser Umgang in den Medien und der Fans liegt natürlich am Umstand, dass man New York und nicht Texas ist. Was in diesen Frust jedoch mit herein spielt ist folgender Fakt:</p>
<p><strong>Fakt: Dem Knicks Management/Coaching Staff traut man nicht zu, was in San Antonio möglich ist.</strong></p>
<p>Es ist wahr! Die Spurs sind mir in den letzten Wochen ans Herz gewachsen, ob ihrer einwandfreien Einstellung und Philosophie von oben bis unten. Können wir dies von den Knicks behaupten? Der findige Leser antwortet nun mit “noch” nicht. Und richtig, alles hat einen Anfang und vielleicht ist Grunwald der richtige Beginn.<br />
Doch was ist mit Mike Woodson? Kann man ihn aus der Schusslinie nehmen nachdem sich JR in der Saison urplötzlich als zweite Option bewarb und Woodson aufgrund der misslungenen Konzepts zu Beginn der Saison (= Amar’e) dieses Pferd dankend bis in den Tod ritt?</p>
<p>Es sind eher die kleinen Dinge, die mich an Woodsons Talent zweifeln lassen &#8211; das Ingame Coaching, Frank Vogel, die allgemeine Mentalität des Teams im Umgang mit schwierigen Situation, die Fluktuation in der Leistung.</p>
<p>Popovich, Spoelstra, Vogel und Hollins sind zu Recht in den Conference Finals und während man bei einem Team wie den Spurs oder Pacers geradezu fühlt, dass das Coach/Team Gefüge passt, blicke ich anders auf die Knicks mit Woodson. Vielleicht, weil das Prinzip grüne Wiese des Nachbarn zuschlägt. Vielleicht aber auch geschuldet der Post-Season, in der die Knicks gegen die Celtics mit Rondo an Bord vielleicht nicht die zweite Runde erblickt hätten.</p>
<p><strong>Fakt: Der Kader ist nicht gut genug und muss besser werden.</strong></p>
<p>Jüngst forderte Carmelo Anthony heute zu seinem Geburtstag einen zweiten Scorer im Team der Knicks.<br />
Völlig außer Acht lassend, dass jegliche Tiefe und Flexibilität durch seinen Trade abgegeben wurde, ist jedoch allen klar, dass ein JR für $5 Mio. pro Jahr als dritte/vierte Option super-klasse-toll ist, ein JR als zweite Option allerdings Suizidgedanken in mir hervorruft.</p>
<p>Ob man nun der Ansicht ist, dass Woodson der Grund für die fehlende Leistung in Offense und Defense ist oder eher die Qualität der Mannschaft. Mit diesem Kader wird es schwer, in der kommenden Saison auf dem jetzigen Niveau zu bleiben.</p>
<p>Glen Grunwald hat somit zunächst den 24. Pick im Draft, die Mini-Midlevel für $3 Mio. im Jahr und natürlich Minimum Verträge im Angebot. Dazu gesellt sich dann der Faktor Trade. Ein Umstand, der erneut in den Medie zerlacht wird weil man glaubt, dass neben Shumpert und Anthony niemand wirklich attraktiv ist.</p>
<p><strong>Fakt: Spiele immer deine stärkste Karte</strong></p>
<p>Ich bin seit dem Ausscheiden der Knicks zu einer einzigen Lösung gekommen. Diese Lösung wird von einigen abgewunken weil sie es nicht wollen, von anderen belächelt weil sie das Szenario als unrealistisch halten und von dritten als genau das angesehen, was es ist &#8211; ein Szenario, dass sich die Knicks nicht trauen werden, zu beleuchten.</p>
<p>In diesen Playoffs ist mir bei jeder Analyse klar geworden, was viele der richtig guten Teams gemein haben &#8211; einen sehr guten Point Guard. Ja, Chris Paul ist im Urlaub, Deron Williams auch, Derrick Rose kam erst gar nicht raus und Westbrook hielt zwei Spiele.<br />
Schaut man allerdings auf Tony Parker und Mike Conley &#8230;. selbst auf George Hill, dann wird klar, woran man den Erfolg der Mannschaften festmachen kann, die keinen LeBron in ihrem Kader haben.</p>
<p>Es ist der Aufbauspieler, der verlängerte Arm des Coaches, der im besten Fall auch eine fragwürdige Symbiose eingeht (Tony &lt;&gt; Pop) und das Spiel in so vielen Facetten beeinflussen kann. Boston wäre mit Rondo erfolgreicher gewesen, die Bulls mit Rose vielleicht im Conference Finale. Jrue Holiday hielt seine Sixers fast im Alleingang am Leben und John Wall machte aus den Wizards im neuen Jahr ein .500 Team.</p>
<p>Spätestens in den Playoffs wurde deutlich, dass Woodson den Fokus auf den Point Guard vermissen ließ. Ray Felton spielte hervorragend gegen Boston, nur um sich dann im Chaos der Offense zu verlieren. In Spiel Eins bis Drei nannte ich die Dribble Penetration als den Pacer-Killer. Mittlerweile exerziert Indiana dies an Miami und die Qualität des Duncan/Parker Tandems im Pick &amp; Roll ist eine Symphonie.</p>
<p>In der jetzigen Konstruktion fehlt den Knicks aufgrund des Fokus auf Melo dieses Element. Natürlich kann Felton im kommenden Jahr stärker zurückkommen und Woodson erneut den Fokus auf diese Elemente legen.<br />
Aber seien wir ehrlich, mit dem Trend “Melo auf der 4” bewegen sich die Knickerbockers eher weg von diesem Konzept der anderen Teams.</p>
<p>San Antonio spielt perfekten 4-out-1-in Ball der an Mike D’Antoni erinnert und auch von den Knicks zeitweise gespielt wurde. Mit Carmelo wird sich dies allerdings nicht als langfristiges Konzept durchsetzen. Vielmehr wollen Grunwald, Woodson, Anthony einen JR Ersatz finden, der in den Playoffs nicht von einem Kliff fällt.</p>
<p>Denn dies ist immer noch der Ansatz der Knicks &#8211; HÄTTE JR nur getroffen, wäre man in den Eastern Finals.</p>
<p>Im Finden dieser Alternative müssen die Knicks allerdings sehr kreativ werden. Jegliche Überlegung wird dann Iman Shumpert und Tyson Chandler beinhalten, die jede andere Mannschaft mit Kusshand nehmen wird. Beide Spieler sehe ich allerdings auf der Liste der No Trades an. Shumpert gefiel mit in den Playoffs am Besten während Tyson nicht schlecht genug war um mich vergessen zu lassen, dass er 6 Kilo verlor und verletzt spielte.</p>
<p>Und nimmt man den Umstand hinzu, dass Amar’e nicht ge-tradet werden kann, bleibt nur eine Option übrig:</p>
<p>Carmelo Anthony, der stärkste Trumpf im Blatt der Knicks.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Story, die ich niemals schreiben wollte.</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 14:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Anhänger einer Mannschaft geht man mit einer gewissen Erwartungshaltung, Hoffnung aber auch Illusion in eine Saison. Man studiert die Einschätzung der Analysten, stuft das Vermögen des Kaders ein, hofft allerdings auch, dass dieses Team in diesem Jahr einen Schritt macht und vielleicht über sich hinaus wächst. Diese Hoffnung wurde von den New York Knicks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Anhänger einer Mannschaft geht man mit einer gewissen Erwartungshaltung, Hoffnung aber auch Illusion in eine Saison. Man studiert die Einschätzung der Analysten, stuft das Vermögen des Kaders ein, hofft allerdings auch, dass dieses Team in diesem Jahr einen Schritt macht und vielleicht über sich hinaus wächst.<br />
Diese Hoffnung wurde von den New York Knicks in diesem Jahr geschürt. November/Dezember und dann kurz vor den Playoffs im April. Eine Bilanz von 54 Siegen und 29 Niederlagen, der Atlantic Division Titel, ein sichtlich gewachsener Carmelo Anthony (alias Scoring Champ 2013) und ein Earl Joseph Smith III. als bester sechster Mann der NBA dank eines signifikanten Wandels in seinem Spiel und seiner Persönlichkeit.</p>
<p>Mittlerweile wissen wir, wozu diese Mannschaft fähig ist. Mittlerweile ist mir klar geworden, was vor der Saison bereits als Möglichkeit im Raum stand und einen langen Schatten warf:</p>
<p>Die New York Knickerbocker waren ein Overachiever. Ich möchte keine einzige Leistung des Teams oder der Spieler wegnehmen. Doch in den Playoffs wurde eines deutlich &#8211; die Befürchtung einiger, dass man mit dieser Konstellation in den nächsten Jahren keine Chance auf eine Meisterschaft hat, ist real. Und dafür gibt es viele Gründe.</p>
<p><span id="more-4349"></span></p>
<p>Eine der letzten Szenen aus Spiel 6 fasste die gesamte Saison im Grunde zusammen. Paul George verwarf den zweiten Freiwurf, Sam Young ging durch JR hindurch, schnappte den Rebound und dribbelte nach außen nur um dann von Iman Shumpert gefoult zu werden.<br />
Shump drehte sich sofort zu seinem Teamkollegen um und schaute ihn vollen Unverständnisses an. Diese Szene sprach Bände und zeigte auf, dass Spieler in dieser Serie schon weit früher aufgaben und nicht in der Lage waren, die richtigen Dinge zu tun, um diese Serie zu gewinnen.</p>
<p>Eine Serie gegen ein Indiana Pacers Team, welches nicht nur ein schlechtes Matchup für diese Knicks darstellte, sondern auch in der Lage war &#8211; vom Coach bis hin zu den Spielern &#8211; diese Anpassungen vorzunehmen und die richtigen Dinge zu tun, um diese Serie zu gewinnen.<br />
Indiana erkannte seine eigenen Vorzüge &#8211; größer, stärker, als Einheit spielend und bewies, dass old school Basketball noch immer Erfolg haben kann. Die Pacers zwangen New York in ein Midrange Game, welches nicht für die Playoffs geschaffen ist und schaltete etliche Facetten der gegnerischen Offense ab, die in der Saison noch so erfolgreich wirkte.</p>
<p>Und in gewisser Weise &#8211; gehen wir zurück zu der eben beschriebenen Situation &#8211; ist JR Smith die tragische Personifizierung dieser Knicks Saison. Ein ständiges Up-and-Down mit kurzen Talentschüben, verschachtelt in Leistungen, die uns am Ende klar machen, dass man darauf nicht langfristig setzen kann.</p>
<p>Wenn wir nun also, wenige Tage nach dem Ausscheiden der New York Knicks in die gewohnte Schuldzuweisung gehen, muss dann zunächst die Frage gestellt werden, wer die Hauptschuld trägt? Oder muss zunächst attestiert werden, WAS überhaupt alles schief lief und zum Ausscheiden führte. Ist Mike Woodson schuld? War Frank Vogel besser? Hätte Woody nie so lang an Smith festhalten dürfen?<br />
Hierfür muss man zunächst einen Schritt zurück gehen &#8211; und dies ist ultimativ auch der Grund, warum ich mich so schwer tue mit dieser Story. Denn ultimativ wurden die Schwächen dieser Knicks in der Saison und der ersten Runde verschleiert.</p>
<ol>
<li>Der Kader und Support für Carmelo Anthony: Amar&#8217;e Stoudemire sollte der zweite Scorer und Star neben Anthony sein. Doch seit der Verletzungsserie von Amar&#8217;e konnte diese System niemals angewandt werden. Kurz vor dieser Saison verletzte sich STAT erneut und kam im Januar zurück. Bis dahin fand Woodson unerwartete Hilfe in Rasheed, Kidd, Brewer &#8230;. und JR Smith. Niemand in der Knicks Organisation sah JR zu Saisonbeginn als zweiten Scorer. Doch seine Leistung eröffnete Woodson plötzlich neue Möglichkeiten und er hielt an JR fest. Smith war für die Knicks und uns Fools Gold.<br />
Was jedoch irgendwann passiert &#8211; dieses Glück verlässt einen. Man kracht zurück auf den Boden der Realität und erkennt, dass ein JR kein zweiter Leader sein kann. Ein zweiter Scorer &#8211; ja. Ein Leader?</li>
<li>Carmelo Anthony: Auch seine Rolle werde ich in den kommenden Posts näher beleuchten. Ich sah in Melo den Willen, die Mannschaft in der Offense zu tragen. Doch wie ich gestern via Twitter bereits sagte. Ein Superstar ist ein Two-Way Player und Carmelo Anthony zeigte mir in diesen Playoffs nicht, was ich von anderen Stars sehe. Liegt dies an der Bürde und Spielzeit, die im auferlegt wurde? Definitiv möglich.<br />
Ist er vielleicht aber auch kein 1a Guy sondern eher 1b? Ein Scorer, der jedoch das definitive Alpha-Tier benötigt? Ich bin nicht so weit, ihn abzustempeln und möchte sehen, wie er neben Russell Westbrook oder Steph Curry oder Derrick Rose spielen würde.<br />
Die Chance, mit Amar&#8217;e Stoudemire dieses Tandem zu bilden war einfach nie da. Die Knicks setzten auf eine Karte, die einfach nicht gewinnt.</li>
</ol>
<p>Diese beiden Faktoren stehen oben an und verdeutlichen, dass Mike Woodson in einer noch schwierigeren Situation war, als von uns angenommen. Nehme ich ihn aus der Schusslinie und bevorzuge es, ihn ohne das ausloten anderen Optionen als Coach zu halten? Nein. Mike Woodson ging als Verlierer aus diesem Coaching-Duell heraus und war einen Celtic Point Guard davon entfernt, in der ersten Runde gegen Boston rauszufliegen.</p>
<p>Seine Unfähigkeit, die Offense der Mannschaft auf die richtige Spielweise einzustellen war frappierend und lässt sich nicht ignorieren. Im Endeffekt hielt er jedoch an der überraschenden Leistungssteigerung von JR Smith fest in der Hoffnung, dass sich das Blatt für den Guard zum Guten wenden würde.<br />
Woodson ist kein Coach, der mit der Strategie experimentiert &#8211; er tat es ein mal (Spiel 4) und verlor grandios. Wie wichtig Coaches jedoch wieder sind, zeigen die vier verbliebenen Teams in den Playoffs. Mike Woodson gehört nicht in diese illustre Runde.</p>
<p>Wir sind in der Offseason angekommen und damit verbunden richten wir den Blick nach vorn. Doch wie weit können wir den Blick schweifen lassen? Der Kader ist konstruiert für die kommenden 2 Jahre. Kidd, Camby, Melo, Shumpert, Amar&#8217;e, Chandler, Novak, Felton. Das Salary der Knicks bleibt in den kommenden zwei Jahren bei konstant $76 Mio.<br />
Was sind also die Lösungen? Blowing up the team?</p>
<p>Für diese Fragen wird bald Zeit sein. Noch beschäftige ich mich eher mit den Fehlern und Erkenntnissen aus den Playoffs 2013 und versuche zu verstehen, ob hinter all dem Schatten Licht steckt. Ob es tatsächlich der Gewichtsverlust von 6 KG bei Tyson Chandler war, der ihn so schlecht aussehen ließ? Ob Amar&#8217;e nun über den Sommer bis in den November gesund bleibt.<br />
Ob man Prigioni halten kann? Ob Kidd noch mal zurückkommt und Marcus Camby noch immer auf der Bank sitzt.</p>
<p>Ich habe in dieser Mannschaft vielen Qualitäten gesehen, die mich annehmen ließen, dass die Chance für ein Fight mit den HEAT vorhanden ist. Bin ich also enttäuscht vom Ausscheiden? Irgendwie nicht so sehr wie von der Tatsache, dass es vielleicht keine Hoffnung auf sportliche Steigerung gibt in New York City.<br />
Diese Dinge müssen wir besprechen. Reicht ein leichtes Tuning (ersetzen von JR mit Spieler X). Besserer Front Court? Über Twitter gab es bereist gegensätzliche Meinungen. Ich möchte von Euch hören, wie ihr die kommenden Saison seht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Not tonight!</title>
		<link>http://www.nyknicksjournal.com/2013/05/17/not-tonight/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 13:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newest]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2012 - 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war schon eher Knicks-like. Die Starting Five, die Rotation, die Offense als auch die Defense. Es lief nicht wirklich perfekt und man hatte als notorischer Knicks-Fan (= Schwarzseher) nie das sichere Gefühl, dass New York die Partie früh entscheidet. Wir könnten nun allerdings schon in der Offseason sein. Die Knicks hätten aufgeben können, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war schon eher Knicks-like. Die Starting Five, die Rotation, die Offense als auch die Defense. Es lief nicht wirklich perfekt und man hatte als notorischer Knicks-Fan (= Schwarzseher) nie das sichere Gefühl, dass New York die Partie früh entscheidet.<br />
Wir könnten nun allerdings schon in der Offseason sein. Die Knicks hätten aufgeben können, was uns dazu motiviert hätte, über Spieler, Coach und Organisation zu schimpfen. Stattdessen haben wir noch ein weiteres Spiel der &#8216;Bockers &#8230; noch ein weiteres &#8211; wie sollte es auch anders sein &#8211; wieder mal schicksalsträchtiges Spiel.</p>
<p>Es geht zurück nach Indianapolis und die Tür Richtung Conference Finals bleibt weiterhin offen für eine Mannschaft, die sich zumindest ein wenig wiedergefunden hat.</p>
<p><span id="more-4342"></span></p>
<p>Ich habe in den letzten Tagen immer wieder von der verlorenen Identität gesprochen. Mike Woodson hat seine Mannschaft derer beraubt, als er in Spiel 4 mit Kenyon Martin statt Pablo Prigioni auflief. Wir alle wissen nun mittlerweile um die Wichtigkeit des Argentiniers und wunderten uns, warum gerade sein Coach dies nicht tun zu scheint.<br />
Im Interview verriet Woodson, dass der Grund für die Umstellung Iman Shumperts Knie und seine Abwesenheit beim Training war. Robin Lundberg (@robinlundberg) verstand in seiner Show auf ESPN NY nicht, warum dann Pablo weichen musste.<br />
Nun, Woodson setzte den Fokus auf die Defense, auf Shumpert, wusste allerdings auch, dass sein Matchup Paul George unter Umständen die Blessur des Knick ausnutzt, um das Brett zu attackieren. Darum Kenyon als Rim Protection.</p>
<p>Nach Spiel 4 realisierte Woodson jedoch endlich, was wir alle wissen (Smart-Ass Abschnitt). Die Knicks machen einen Fehler, wenn sie die Pacers imitieren. Vergesst den Rebound, stärkt die Offense (mit Pablo) und die eigene Art, Defense zu spielen (mit Pablo).<br />
In Spiel 5 gestern Abend fielen einige Statistiken besonders auf:</p>
<ul>
<li><strong>12 Steals als Team</strong></li>
<li><strong>5 Blocks (jeweils 2x K-Mart und TC)</strong></li>
<li><strong>19 forcierte Turnover</strong></li>
<li><strong>Lediglich -3 bei den Rebounds</strong></li>
</ul>
<div><strong><br />
</strong>Die Knicks gingen zurück zu ihrer klassischen Lineup und erwirtschafteten Steals, forcierte Turnover und eine Teamleistung beim Rebound. Shumpert, Melo, Felton, Tyson, Copeland, JR &#8230; alle mit 4 Rebounds oder mehr.<br />
Tyson Chandler spielte die gesamte Partie hindurch Single Coverage gegen Roy Hibbert und hatte Erfolg. Die Knicks gingen weg von ihrer Double Team Strategie im Low Post und fingen wieder an, den Backcourt früh unter Druck zu setzen &#8211; wie in Spiel 2.<br />
Chandler dominierte nicht, wirkte jedoch wieder wie der Tyson, der von der Mitte aus die Defense taktieren kann. Speaking of Backcourt. George Hill fiel gestern überraschend aufgrund einer Gehirnerschütterung aus. Sein Ersatz D.J. Augustin spielte bei weitem nicht schlecht und hielt seine Mannschaft mit einigen 3ern sogar stetig im Spiel. Allerdings konnte der ehemalige Texas Longhorn nicht an die Production George Hills anknüpfen.</div>
<div></div>
<div>Laut der Ligabestimmungen wird es sogar unwahrscheinlich sein, dass Hill in dieser Serie wieder auflaufen wird:</div>
<div></div>
<div></div>
<div><em>&#8220;Based on language in NBA concussion policy it seems virtually impossible George Hill will play again this season.”</em></div>
<div>
</div>
<div>Wir erinnern uns, dass es saisonweit die Point Guards dieser Liga waren, die den Knicks Probleme bereitet haben. Auch Hill ist in dieser Serie einer der drei wichtigsten Spieler, was gestern zu sehen war. Der erhöhte Druck auf Stephenson und Augustin resultierte in einem holprigeren Spielaufbau (beide nur mit 3 TOs, allerdings war Stephenson 1-7 FG und viel zu oft spielte David West einen Pass) und die Disziplin, nicht in den Low Post zum Double Team zu gehen erlaubte, die Pacers bei 6-19 Distanzwürfen zu halten.</div>
<p>In der Verteidigung haben die Knicks also in Spiel 5 die wichtigen Änderungen vorgenommen, die wir in Indianapolis vermissten. Aber auch die Offense trug heute ihren Teil dazu bei, dass Spiel 6 stattfinden wird.<br />
Dribble Penetration, Pick &amp; Roll, Floor Spreading aufgrund der kleinen Aufstellung. All dies funktionierte nicht rund, aber hey, es war wenigsten anwesend. Unzählige Würfe waren bereits halb im Korb und sprangen dann doch hinaus (allein Shump mit zwei 3ern). 30 Punkte in der Zone sind allerdings ein starkes Indiz dafür, dass Woodson den Fokus wieder auf das facettenreiche Spiel in der Offense gelegt hat.</p>
<p>Ray Felton hatte den Ball wieder viel öfter in der Hand, JR und Melo passten den Ball herum bevor der frühe Abschluss kam. Die Mannschaft spielte abseits des Balls wieder miteinander und wirkte ruhiger als noch in Indiana. Ray wird für seinen Offensive Rebound Kampf im dritten Viertel ewig in meinem Herzen bleiben. Die Mannschaft kämpfte, allen voran Ray.<br />
Und dann war ja da noch die Erkenntnis von Mike Woodson, Chris Copeland eine Rolle zu geben.</p>
<p>Ich war in den letzten Wochen aktiv involviert, diverse Rufe nach Cope mit den Worten &#8220;Er ist nicht die Lösung&#8221; abzuschmettern. Ich bleibe dabei, dass ein Chris Copeland &#8211; spontan ins Spiel geworfen &#8211; keine Lösung wäre.<br />
Mike Woodson hat mir in diesen Playoffs nichts gezeigt was mich vermuten ließ, dass er mit Copeland plane. Aus diesem Grund war ich skeptisch. Gestern hatte Copeland nach seinem guten Spiel 4 eine Rolle in der Rotation, die nun vielleicht gefestigt wird.</p>
<p>Der ehemalige Trierer war sofort involviert und einer von 3 Spielern, auf die Woodson in der zweiten Halbzeit setzte. Der Head Coach ließ nach der Pause weder Stoudemire, noch Kidd spielen, was aufgrund des Ergebnisses nun vielleicht wieder passieren wird.<br />
Und ja, Copeland ist dann plötzlich ein Faktor &#8211; aufgrund der Rolle, die er bekommt (ähnlich wie in der Saison, als er Center spielte).</p>
<p>Die Knicks haben einen Schritt zurück in die Komfortzone getan. Inwieweit dieser Schritt nun die Offense &#8220;on the road&#8221; beflügelt und man in der Lage ist, die Pacers in einem Spiel 6 zu schlagen &#8211; ich weiß es nicht.<br />
Gegenüber Spiel 3 &amp; 4  sah ich allerdings eine Mannschaft mit Kampfgeist und dem Willen, gewinnen zu wollen. Paart man dies mit der Offense, die zumindest wieder Niedrig-Puls besitzt &#8230;. es passierte 1995 schon mal &#8230; gegen Indiana, in Indiana.</p>
<p>Eure Stimmen bitte zu diesem Sieg und glaubt ihr an ein Spiel 7?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Faced-Off</title>
		<link>http://www.nyknicksjournal.com/2013/05/15/faced-off/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 16:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newest]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2012 - 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Inmitten der Saison fragten wir uns immer wieder, welche Identität die Knicks besitzen. Manchmal wirkten sie wie ein überdurchschnittlich gutes Defense Team, dann wieder wie ein Iso-Melo-Team, die meiste Zeit jedoch zeigten sie uns eine durchmischte Offense aus Pick &#38; Roll, Dribble Drive Penetration und Isolation Basketball. Diese Art von Offense involvierte jeden Knick und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inmitten der Saison fragten wir uns immer wieder, welche Identität die Knicks besitzen. Manchmal wirkten sie wie ein überdurchschnittlich gutes Defense Team, dann wieder wie ein Iso-Melo-Team, die meiste Zeit jedoch zeigten sie uns eine durchmischte Offense aus Pick &amp; Roll, Dribble Drive Penetration und Isolation Basketball.<br />
Diese Art von Offense involvierte jeden Knick und beflügelte somit eine Defense, die sich auf das forcieren von Turnovern und schwierigen Mid Range Jumpern konzentrierte.</p>
<p>Offensiv war man stabil und immer potent, 90 bis 100 Punkte zu machen, während man den Gegner zwischen 85 bis 90 hielt. Dies war die Identität der New York Knicks 2013. Und wir fühlten uns damit besonders wohl im April, als die Mannschaft zu diesem Run ausholte, Awards abräumte und fokussiert in die Post Season ging.</p>
<p>Einen Monat später hat man diese Identität aufgegeben, gleichfalls die Kardinalssünde in einer Playoff-Serie begangen, in der die Knicks sich selbst verleugnen und zum schlechteren der beiden Teams mutieren.</p>
<p><span id="more-4338"></span></p>
<p>Mike Woodsons Veränderungen in der Starting Lineup sind unverständlich. New York vs. Indiana stand zu Beginn an für das Duell Small Ball vs. Big Men. In den ersten Partien sah man die Effektivität der Dribble Penetration von Felton und Prigioni, in welcher sie Hibbert und Mahinmi zwangen, entweder zu helfen oder den Wurf zuzulassen.<br />
Diese Penetration funktionierte hochprozentig aufgrund der Identität der Offense um dem Vertrauen des Coaches in dieses System, da es Raum kreiert. Stand heute sehen wir einen Trainer, der vom Gegner ganz klar an die Wand ge-coached wurde und falsche Entscheidungen traf, sowohl im festhalten, als auch dem fallen lassen der Spieler.</p>
<p>Fans und Experten zeigen mit dem Finger auf die Reboundstatistik: Knicks: 36 &#8211; Pacers: 54.</p>
<p>Diese Rebounds kommen zu Stande aufgrund der schwachen Offense der Knicks (31-87 FG = .356%) und der Double Team Strategie des Coaches. In Viertel 1 waren die Knicks führend in den Rebounds, diesen Fakt könnte man also als Rechtfertigung heranziehen, dass Woodson seiner Mannschaft der Identität beraubte.<br />
Schnell begannen die Knicks dann jedoch, Roy Hibbert im Post zu doppeln, was zur Folge hat, dass die Zuordnungen nicht mehr stimmen. Der Box Out leidet, die Pacers kontrollieren den Rebound an beiden Enden.</p>
<p>Möchte man die Defense als Schwachstelle hervorheben (durchaus nachvollziehbar), dann ist es die Unfähigkeit, die offensiven Gefahren des Gegners richtig einzuschätzen. Die Indiana Pacers gewannen gestern nicht aufgrund Roy Hibbert in der Zone, sondern aufgrund des Guard Plays von George Hill und Lance Stephenson.<br />
George Hill spielte Ray Felton an die Wand, während beide Spieler immer wieder einen Dagger-Three trafen, um den Abstand groß zu halten.</p>
<p>Beispiel: Im Letzten Viertel sind die Knicks dank JR Basket auf -8 dran. In der Defense zieht ein Pacer (George) über die Mitte gegen Smith. Der auf gleicher Höhe stehende Kidd verlässt Stephenson, um zum doppeln zu kommen.<br />
Als Resultat findet George seinen freien Mitspieler, der trifft den 3er.</p>
<p>Die New York Knicks lassen Indiana wie eine offensiv versierte Mannschaft aussehen. In der Tat schaffen es die Pacers, offensive Kniffe des Gegners zu adaptieren (der 3er), ohne dabei die eigene Identität zu verlieren.<br />
Frank Vogel war bisher stets in der Lage, nach jedem Spiel zu adaptieren. Dies allerdings nicht mittels komplettem Systemwechsel, sondern akzentuiert in bestimmten Bereichen. Dies hätte ich mir von Mike Woodson gewünscht. Anstatt mit Martin &amp; Chandler auszulaufen, hätte ich der Mannschaft gleich zu Beginn das Pick &amp; Roll eingebläut. Klappt es nicht, nun, es sitzen noch einige Big Men auf der Bank.<br />
De facto hält Woodson allerdings an vielen Dingen fest, die sichtlich nicht funktionieren &#8211; das Doppeln, was oft in einem freien Wurf mündet, das Switchen, was Mismatches eröffnet und die Unfähigkeit, defensive Zuordnungen anzupassen (JR auf Paul George ist horrende).</p>
<p>Neben der Sturheit, an Dingen festzuhalten, die nicht funktionieren, scheint Woodson allerdings auch gewillt zu sein, einen der Erfolgsgaranten nicht mehr einzusetzen.</p>
<p>Pablo Prigionis Mehrwert: <em>In 72 minutes against the Pacers, the Knicks are +17 when Prigioni plays. They are -20 in the 122 minutes he hasn&#8217;t played.</em></p>
<p>Pablo spielte gestern drei Minuten &#8230; Marcus Camby hat in dieser Serie noch gar nicht gespielt. Lassen wir die Tatsache mal außer Acht, dass Camby vielleicht (wie wissen es nicht) beim Rebound helfen könnte, Pablo ist der Inbegriff der erfolgreichen Spielweise der Knicks.<br />
Diese erfolgreiche Spielweise beinhaltet eine funktionierende Offense mit freien Würfen, die erspielt werden. Mike Woodson beschneidet diese Offense. Auch wenn alle auch Kidds Playoff Statistik schauen &#8211; der Mann war dann gut, als er als zweiter Guard freie Würfe am Perimeter erhielt. Diese ergeben sich nicht mehr.<br />
Jeder stellt heraus, dass die Defense der Pacers gegen den 3er so gut ist. Ist sie, keine Frage. Aber doch nur, weil die Interior Defense in dieser Serie noch nicht geprüft wurde. Sukzessives attackieren der Zone würde bedeuten, dass die Pacers umstellen, den Fokus mehr auf das Verhindern dieser Attacken setzen müssen.</p>
<p>Ohne Penetration bleiben die Verteidiger an den Distanzschützen kleben &#8211; der Novak-Faktor. Funktioniert das System mit Penetration und Iso auf der einen Seite, entstehen die Lücken außen. Diese Identität hat die Knicks zu 54 Siegen gebracht, sie ist nun allerdings nicht gut genug um die Pacers zu schlagen?<br />
Ich nehme nichts von den Pacers weg. Ich finde es überragend wie diese Mannschaft als Einheit spielt. Sie sind klar das bessere Team in dieser Serie. Nicht allerdings vom Talent her, sondern weil die Knicks, samt Coach versagen. Ein Coach, der in der PK keine Stellung zu Prigionis Spielzeit nimmt und lediglich den D&#8217;Antoni Spruch von sich gibt: &#8220;We have to make our shots.&#8221; Wie denn?</p>
<p>In dieser Serie spielt kein Knickerbocker wirklich gut. Shumpert und Felton mit Abstrichen, dahinter wird es dunkel. Natürlich kann man argumentieren, dass Melo&#8217;s sechstes Foul gestern dumm war. Dennoch versuchte er, die Mannschaft am Leben zu halten und war engagiert. Überragend ist jedoch anders.<br />
JR Smith übernahm gestern die volle Verantwortung für die Misere und er ist der einzige, bei dem ich (wie Alan Hahn) Hoffnung habe, dass er nach seinem Statement in Spiel 5 wieder besser spielen wird.<br />
Tyson Chandler ist ebenfalls weit von seiner Form entfernt. Warum der Defensive Player of the Year 2012, der All NBA Defensive 1st Team Center Hilfe beim verteidigen von Hibbert benötigt, erschließt sich mir nicht.</p>
<p>Die Mannschaft ist nicht auf dem Hoch ihrer Leistung, allerdings besitzen sie auch nicht den Coach, der sie aus diesem Loch wieder herausholt und stärkt. Vieles kann noch passieren und die Hoffnung ist da, dass die Knicks ganz tief angekommen sind und Spiel 5 gewinnen, um dann Spiel 6 in Indiana anzugehen.<br />
Es fehlt an so wenigem und dann wieder an so vielem. Anfangen sollte Mike Woodson damit, der Mannschaft ihre Identität wiederzugeben. Schluss mit Rotationsexperimenten, hin zu dem Basketball, der die Knicks so stark gemacht hat.<br />
Scheitert er damit, wird die Saison in New York enden.</p>
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		<title>A Wasted Opportunity</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 13:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newest]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2012 - 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe es gestern Nachmittag bereits auf Twitter (@robertjerzy) mit einigen von Euch diskutiert. Nicht das schlechte Spiel der Knicks war die größte Enttäuschung für mich, sondern der Fakt, dass die Knicks eine recht gute erste Halbzeit spielten und die Chance besaßen, diese Partie 3 zu gewinnen. Was sich allerdings nach der Halbzeit entfaltete war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe es gestern Nachmittag bereits auf Twitter (@robertjerzy) mit einigen von Euch diskutiert. Nicht das schlechte Spiel der Knicks war die größte Enttäuschung für mich, sondern der Fakt, dass die Knicks eine recht gute erste Halbzeit spielten und die Chance besaßen, diese Partie 3 zu gewinnen. Was sich allerdings nach der Halbzeit entfaltete war weit weg von der Leistung, die notwendig ist, um die nächste Runde zu erreichen &#8230; oder gar ein weiteres Spiel in dieser Serie zu gewinnen.</p>
<p>Irgendjemand sprach es von Euch an. Bis auf die zweite Halbzeit in Spiel 2 sind die Knicks seit Spiel 3 der ersten Runde nicht auf der Höhe. Zu viele Spieler agieren weit unter ihrem Niveau und Mike Woodson muss nun die richtigen Veränderungen für Spiel 4 vornehmen, um eine Chance auf diese Serie zu haben.</p>
<p>Bevor wir uns alle auf den Totentanz einstimmen. Spiel 4 ist ein besonderes. Verlieren die Knicks, ist es fast aus &#8211; gewinnen sie, ist der Heimvorteil zurück in New York und die Knicks sind in einer guten Situation.<br />
So schnell kann eine Partie die Wahrnehmung verändern. Allerdings muss auch festgestellt werden, dass fast alle Probleme in New York derzeit hausgemacht sind. Die Knicks spielten bereits im Januar/Februar solche Spiele.<br />
Dass Mike Woodson allerdings nicht in der Lage ist, die Mannschaft auf den richtigen Kurs zu bringen, ist frustrierend. Sowohl in der Serie gegen Boston als auch gegen Indiana war das Rezept für den Erfolg die Dribble Drive Penetration.</p>
<p>Indiana ist die beste Mannschaft wenn es ums verteidigen des 3ers geht &#8211; New Yorks Identität liegt u.A. im Distanzwurf. Schaut man auf den Box Score, dann war nicht die Defense das Problem, sondern die Offense.<br />
Die Offensiv-Rebound Statistik sprach eine deutliche Sprache, ja. Doch bei lediglich 3 Treffern aus 11(!) Versuchen aus der Distanz hätten die Pacers noch 10 Rebounds holen können. Addiert man die &#8220;normale&#8221; Rate der Knicks aus der Distanz hinzu, hätte NYK Spiel 3 gewinnen können (=müssen).</p>
<p>Dieser Fakt ist schockierender als die Rebounds, die Turnover oder die Anzahl der Würfe für Melo und JR. Head Coach Mike Woodson ist nicht in der Lage, seine Mannschaft richtig spielen zu lassen. Felton brach das Pick &amp; Roll fast immer ab, der so wichtige Zug in die Zone (der auch den Raum für die Shooter außen eröffnet) fand nicht statt &#8230;. also er fand statt. Nämlich 2-3 mal mit Pablo, der dann auch auf Kenyon und Amar&#8217;e ablegen konnte, bzw. den Floater am Korb hatte.</p>
<p>Dass ein Team plus der Coach allerdings nicht in der Lage ist, die richtige Strategie zu gehen, ist blamabel.</p>
<p>Derzeit sind die Knicks also eine Mannschaft, die im Rebound und Inside Game unterlegen ist, in der Offense nicht die richtigen Entscheidungen trifft und in der Defense teilweise den falschen Fokus auf die falschen Spieler setzt und den 3er zulässt aufgrund zu viel Help im Low Post.<br />
Mike Woodson und sein Team ist nun gefordert, die richtigen Änderungen vorzunehmen. Derzeit ist weder der Iso-Basketball, noch Amar&#8217;e Stoudemire das Problem, sondern das gesamte Kollektiv. Die Offense muss wieder facettenreicher werden, Ray Felton muss das Vertrauen seines Coaches und seiner Mitspieler erhalten, um das Tempo und die Offense zu kontrollieren (etwas, was er gegen Boston hervorragend tat).</p>
<p>Die Knicks ziehen nicht an einem Strang, was allerdings auch gesagt werden muss &#8211; so oft haben wir bereits den Abgesang auch Mannschaften angestimmt nach einem schlechten Spiel. Ich vertraue darauf, dass NYK morgen die richtigen Änderungen vornimmt.<br />
Vor Partie 3 war ich überzeugt, dass man Spiel 4 gewinnt. Ich hoffe, dass die Veteranen in dieser Mannschaft den Kurs vorgeben werden und Mike Woodson die richtigen Entscheidungen trifft. Dazu gehört allerdings nicht, dass man nun die Rotation komplett über den Haufen wirft und auf Spieler hofft, die in diesen Playoffs wenig gespielt haben.<br />
Sollte JR allerdings schwächeln, warum dann nicht mal Cope 3 Minuten geben oder Marcus Camby (for god sake!!!!) mal gegen Hibbert stellen.</p>
<p>Mike Woodson muss aufpassen, dass er sein Schicksal nicht an die Leistung JR Smith&#8217;s knüpft und mit seinen Spielern wieder zurück &#8220;on the same page&#8221; kommt. Die Aufgabe ist gewaltig und die Niederlage schreibe ich dem Head Coach zu.</p>
<p>Wer glaubt an den Sieg in Spiel 4? Eure Stimmen bitte noch mal.</p>
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		<title>Reggie liked the energy in the second half</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 14:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Saison 2012 - 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; and so did I! Die Geschichte dieses schicksalsträchtigen Spiel 2 sah bis Mitte des dritten Viertel etwas anders aus. In meinem Kopf entwickelten sich Szenarien, die jedoch wortwörtlich nicht mal annähernd hätten aufgreifen können, was sich vor meinen Augen offenbarte. Die Knicks spielten die ersten 17-20 Minuten auf höchstem Niveau. Zwar fielen längst nicht alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; and so did I! Die Geschichte dieses schicksalsträchtigen Spiel 2 sah bis Mitte des dritten Viertel etwas anders aus. In meinem Kopf entwickelten sich Szenarien, die jedoch wortwörtlich nicht mal annähernd hätten aufgreifen können, was sich vor meinen Augen offenbarte.<br />
Die Knicks spielten die ersten 17-20 Minuten auf höchstem Niveau. Zwar fielen längst nicht alle Würfe, doch die Defense war energisch, eng und forcierte Turnover. Auch die so bekannte Schwächephase der Knicks zu Beginn des zweiten Viertels, in welcher die Mannschaft aufgrund der Wechsel oftmals Schwierigkeiten hat, konstant zu punkten, war nicht vorhanden.</p>
<p>Die Knick spielten wie das Team, das wir sehen wollen &#8230;. und trotz alledem lag man lediglich mit ca. 10 Punkten vorn. Dieser Umstand &#8211; angemerkt von Reggie Miller &#8211; beunruhigte auch mich, zudem die Pacers extrem ruhig und fokussiert wirkten und stets in der Lage schienen, einen größer werdenden Rückstand einzudämmen.<br />
<em></em></p>
<p><em>&#8220;Wie gut müssen die Knicks spielen, um diese Partie auch nur knapp zu gewinnen? Oh, und was sagt dies über den Verlauf der Serie aus?&#8221;</em></p>
<p>Als Indiana dann auch noch im dritten Abschnitt die Führung übernahm und sowohl Carmelo Anthony als auch JR Smith von einem Fehlversuch in den nächsten stolperten, sah ich den 0-2 Rückstand vor meinem geistigen Auge. Dann kam eine Auszeit der Pacers samt Pause für Hibbert und George (in Bezug auf die Melo-Zuweisung). Ich weiß noch, dass ich bereits folgenden Satz im Kopf formulierte:</p>
<p><em>&#8220;Die Mannschaft wird nicht von Melo oder JR, sondern von Shumpert, Kenyon und Felton getragen &#8230; ob Carmelo Anthony jemals herausfinden wird, was er an sich, an seiner Einstellung und seinem Spiel ändern muss, um erfolgreich zu sein?&#8221;</em></p>
<p>Momente später kam ein anderer Carmelo Anthony zurück auf&#8217;s Feld, zog gegen seinen Gegner Jeff Pendergraph zum Korb, fand in Pablo Prigioni einen Partner-in-Crime, der einen der tollsten Spurts seit langem initiierte und plötzlich alle Tugenden zu Tage brachte, die es den Knicks ermöglichen, jedes Team zu schlagen.</p>
<p><span id="more-4325"></span></p>
<p>Es war diese Energie &#8230; von Reggie und mir so gemocht, die die Knicks endlich als das dominante Team darstellten. Bis zu diesem fulminanten Run Mitte des dritten bis zum Ende des letzten Viertels wirkte New York Knicks Basketball statisch, uninspiriert, nicht Willens zu kämpfen.<br />
Dieser Run entfachte all das, was entfacht werden muss, möchten die Knicks ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden. Hustle, Rebounding, Defense, teamorientierte Offense. Tugenden, die laut Head Coach Mike Woodson die Voraussetzung sind &#8230;. jedoch in einigen Spielen dieser Playoffs nicht waren.</p>
<p>Wie so oft hörten wir auch in dieser Nacht, wie sehr die Knicks von Melo und JR in der Offense abhängig sind. Man servierte uns Grafiken mit den Fehlleistungen der beiden Protagonisten und teilte uns mit, dass New York auf einem sinkenden Schiff steht.<br />
In der Tat, und dies ist meine Überzeugung, haben die letzten Spiele bewiesen, dass die Knicks &#8211; dass Mike Woodson &#8211; auf diese Version von JR Smith etwas mehr verzichten kann. Auch in dieser Partie war es das Guard-Play der Knicks, angeführt von Iman Shumpert, Pablo(!!) und Ray, die zusammen für 39 Punkte sorgten.<br />
Und auch Jason Kidd, dessen Offensivspiel in diesem Jahr keinen Bock hat, Playoffs zu spielen, ist ungemein wichtig für diese Mannschaft. Funktionieren diese Komponenten &#8230; nein, sagen wir eher vertraut(!) Woodson diesen Komponenten, dann sind die Knicks ein Team.</p>
<p>Mit Pablo Prigionis Einwechslung im dritten Viertel begann dieser surreale Run (36-4 innerhalb von 12 Minuten). Erst traf er einen 3er, dann einen Floater inmitten einer Carmelo Halbzeit, die ihn 9-15 Würfe für 22 Punkte treffen ließ.<br />
Und wie wir alle so oft feststellten sind die Knicks eine Mannschaft, die ihre Energie aus der Offense ziehen (Shump &amp; Pablo sind davon ausgenommen). Das Ball Movement war vorhanden, die Knicks stießen in die die Nahtstellen der Defense und fanden die freien Würfe.</p>
<p>Im Post-Game sprachen Shumpert und Chandler darüber, dass die Defense gleich zu Beginn der Partie das Spiel diktierte und so die Offense entstehen ließ. Diese Defense lässt sich nur durch ein hohes Maß an Energie und Bereitschaft spielen =&gt; Ergo müssen die Knicks diese Energie und Bereitschaft bis zur letzten Sekunde des letzten Spiels bringen.<br />
Kudos an Mike Woodson, der die Defense mehr Druck ausüben ließ im Ballvortrag der Pacers und so durch geschicktes Doppeln diese 21 Turnover, die in 32 Punkte aus diesem TO&#8217;s resultierte.</p>
<p>Speaking of Points, die Knicks erzielten zum ersten Mal seit Spiel 5 der 1999 Eastern Finals (gegen Indiana) 100 Punkte. Diese Punkte entstanden teilweise durch schnellen Ballvortrag, aber eben auch durch die Pacer Turnover. Liegt das Momentum nun bei den Knicks? Hat Woodson die Schwachstelle der Pacers Offense gefunden (Druck auf den Ballvortrag) und die Serie kann gedreht werden? Das schöne ist &#8211; die Mannschaft hat es in der Hand.</p>
<p>Eure Stimmen bitte.</p>
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		<item>
		<title>Blacked Out</title>
		<link>http://www.nyknicksjournal.com/2013/05/07/blacked-out/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 13:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newest]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2012 - 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen ich in Berlin und ich in Madrid ist folgendes passiert: Die Knicks verlieren ein hart umkämpftes Spiel 4 in Boston knapp in Overtime trotz der JR Suspendierung und dem plötzlichen Tod von Melos Offense Game. Die Knicks verlieren wenige Tage später auch Spiel 5 trotzdem man kollektiv schwarz trug und JR wieder zurückkam &#8230;. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen ich in Berlin und ich in Madrid ist folgendes passiert:</p>
<p>Die Knicks verlieren ein hart umkämpftes Spiel 4 in Boston knapp in Overtime trotz der JR Suspendierung und dem plötzlichen Tod von Melos Offense Game. Die Knicks verlieren wenige Tage später auch Spiel 5 trotzdem man kollektiv schwarz trug und JR wieder zurückkam &#8230;. allerdings ohne die Leistung, die ihn zum Sixth Man of the Year machte.</p>
<p>In Boston gewinnt man dann Spiel 6 und damit die Serie dank 42 Punkte vom Trio Shumpert &#8211; Felton &#8211; Pablo. Zwischen Spiel 6 gegen Boston und Spiel 1 gegen Indiana am Sonntag Abend lag lediglich ein Tag. Vergleiche ich die Spielweise der Mannschaft vom Sonntag mit den ersten drei &#8230;. sogar vier Spielen der ersten Runde, dann dachte ich zunächst:</p>
<p>&#8220;<em>Die Knicks waren einfach nicht auf der Höhe</em>&#8221;</p>
<p>Mittels Nachbearbeitung und anschauen der Spiele muss ich mich allerdings revidieren. Nein, vielmehr spielen die Knicks genauso wie in der Serie gegen Boston, nur ist diesmal eines anders &#8211; die Indiana Pacers wird man mit dieser Spielweise und Engagement nicht bezwingen können. Was müssen die Knicks also ändern? Welche Stellschrauben muss Woodson bewegen, um Spiel 2 zu gewinnen?</p>
<p><span id="more-4320"></span></p>
<p>Es hängt alles vom Engagement, der Einstellung, dem Fokus, allerdings auch der Vorbereitung auf das Spiel ab. Mike Woodson wird in dieser Serie vor eine schwere Probe gestellt. Adaptiert er die Strategie auf die Spielweise des Gegners oder bleibt man seiner Philosophie treu?<br />
Jeff Van Gundy stellt stets die Bedeutung der &#8220;Schuster bleib bei deinen Leisten&#8221; Redewendung heraus. Die Knicks hatten großen Erfolg mit ihrem Small Ball Game, speziell in der Offense mit einem Carmelo auf der 4 und einer Menge Platz in der Mitte.<br />
Dies bedeutet nicht, dass die Knicks mit Anthony auf Small Forward und einer Kenyon-Tyson-Kombo unterm Korb erfolgsfrei wären &#8211; allerdings war dies nicht die Identität der Mannschaft über die gesamte Saison hinweg. Warum sollte sie nun Erfolg bringen?</p>
<p>Die Knicks müssen zu ihrer Spielweise zurückkehren, was auch bedeutet, dass die beiden Top Scorer Anthony und Smith ihren Rhythmus finden, anstatt erzwingen müssen. Player Movement, Ball Movement und besseres Team Play ist in dieser Serie dringend notwendig, möchte man in die Eastern Finals kommen.</p>
<p>Warum gewannen die Pacers Spiel 1? Wegen eines schlechten Tags der Knicks? Nicht ganz. Indiana ist offensiv nicht eingeschränkt, sie spielen als Team. Sechs Spieler punkteten zweistellig, die Mannschaft kontrolliert den Rebound und spielt ihr Spiel &#8211; ein langsames Midrange Game, welches ihnen am Sonntag knapp 50% Wurfquote bescherte. 21 Assists, 19 davon aufgeteilt auf die Starting Five spricht für teamdienliches Spiel.</p>
<p>Die Indiana Pacers waren an diesem Abend das bessere TEAM.</p>
<p>Wie werden die Knicks wieder zu einem Team? Wie können sie das teilweise einseitige Spiel in der Offense beenden? So genial Carmelo Anthony und JR Smith im April waren, so ineffizient sind sie jetzt. Speziell Anthony, der in den letzten 4 Spiel zusammen genommen 35-110 aus dem Feld ist. Am Sonntag waren es 10-28.<br />
Unverständlich, schaut man sich die Leistungen des Supporting Casts an. Ray Felton erzielt in bisher sieben Spielen 17.3 Punkte bei knapp 50% aus dem Feld. Es ist in der Tat das Pick &amp; Roll plus Dribble Penetration, die Boston und auch Indiana knackte.</p>
<p>Diese Spielweise eröffnet Räume gegen die starke Defense der Pacers (Nummer 1 im Bereich Defending the 3) und ermöglicht das Ball Movement. Iman Shumpert trifft in der Postseason 47.8% seiner Distanzwürfe und spielt die beste Defense der Knicks bei durchschnittlich 29 Minuten(!).<br />
Kurzum, Mike Woodson muss einen klaren Weg finden (für sich selbst: Small Ball &lt;&gt; Big Men) und dies der Mannschaft injizieren. Am Sonntag spielte eine Mannschaft mit Identität gegen eine Mannschaft ohne Identität. Damit New York Spiel 2 gewinnen und diese Identität finden kann, müssen die Knicks den Weg über mehr Felton, mehr Ball Movement und schnellerem Spiel finden.<br />
Kontinuierliches Ziehen gegen Hibbert schrie nach Ideenlosigkeit, Melos 28 Versuche wirkten wie Hero Ball und JR Smiths Würfe aus der Distanz (statt ziehen zum Korb) wie eine Ode an den Jahresanfang.</p>
<p>Mike Woodson ist ein Coach, der sein stärkstes Pferd durch Sommer und Winter reitet. Wer also nun nach großartigen Veränderungen schreit, der sollte sich im klaren sein, dass der Coach nicht viel ändern wird. Und auch wenn wir derzeit wieder Bad Melo und Bad JR sehen, so war der Grund, warum beide wieder zu guten Leistungen fanden die Persistenz des Coaches.<br />
New York gibt uns stets ein Preview auf den richtigen Weg, die richtige Spielweise. Immer dann, wenn Felton und Prigioni (oder Kidd) Einfluss auf eine Partie haben, dann gewinnen die Knicks, weil alle anderen Spieler wie an einer Perlenkette gezogen, Leistung bringen.</p>
<p>Mike Woodson muss diese Kontinuität neu installieren. Er muss Smith und Anthony klar machen, dass sie ihre Würfe weiterhin erhalten, nur eben durch Team Play. In den drei Niederlagen der Postseason erlitten die Knicks einen Blackout, vergaßen ihre Identität und ihre Spielweise und Stärken.<br />
Finden die Knicks ihre Identität wieder, haben sie Chancen auf die Eastern Finals &#8211; spielen sie weiterhin wie bisher (inklusive der Hälfte aller Spiele aus der ersten Runde), dann wird man an Indiana scheitern.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Just One More Time</title>
		<link>http://www.nyknicksjournal.com/2013/04/27/just-one-more-time/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 15:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newest]]></category>
		<category><![CDATA[Saison 2012 - 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Viellicht sollte ich durch dieses Recap von Spiel 3 genauso schnell durchgehen, wie die Knicks durch diese Serie gegen ein komplett unterlegenes Team aus Boston. Was den Umstand der 3-0 Führung noch spezieller für mich macht ist die Tatsache, dass ich vor jedem einzelnen dieser Spiele dachte: &#8220;Okay, Dies ist die wichtigste Partie in dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viellicht sollte ich durch dieses Recap von Spiel 3 genauso schnell durchgehen, wie die Knicks durch diese Serie gegen ein komplett unterlegenes Team aus Boston. Was den Umstand der 3-0 Führung noch spezieller für mich macht ist die Tatsache, dass ich vor jedem einzelnen dieser Spiele dachte: &#8220;Okay, Dies ist die wichtigste Partie in dieser Runde.&#8221;<br />
Fakt ist, dass für die New York Knicks, die seit über einem Jahrzehnt keinen bedeutungsvollen Playoff-Moment mehr hatten, jedes Aufeinandertreffen mit den Celtics ein Prüfstein war und ist. Diese Mannschaft, mit ihren Ups and Downs in der regulären Saison, die mich dazu motivierten, sie als Same Ol&#8217; Knicks zu bezichtigen, beweisen Charakter, die richtige Einstellung und Mentalität sowie Zusammenhalt.</p>
<p><span id="more-4312"></span></p>
<p>Einige kurze Gedanken bevor ich auf jeden einzelnen Spieler eingehe. Die New York war auch auswärts im emotional geladenen TD Garden in der Lage, das eigene Spiel auszuziehen, das Tempo zu diktieren und Boston fein zu sezieren, egal ob in der Isolation, dem Distanzwurf oder der Dribble Penetration.<br />
In der Defense hatte man &#8211; so sah ich dies &#8211; relativ oft Glück, dass Boston einfach nicht traf. Der beste Aspekt der Verteidigung waren allerdings die Guards Prigioni, Shumpert, Kidd und Felton, die allesamt grandios Defense am Mann spielten. Eine Mischung aus gut laufender Offense und der Unfähigkeit der Celtics, zu punkten, könnte am Sonntag in einem Sweep münden.</p>
<p><strong>Carmelo Anthony</strong></p>
<p>Mein Ding mit Melo: Selbst bei 2-8 zu Beginn des Spiels habe ich keine Angst, dass Melo seinen Fokus nicht finden wird. Er sucht sich seine Spots und Aktionen um in den Rhythmus zu kommen, was die Offense der Knicks stabilisiert und am Ende diese große Führung herausspielte. Schlicht und einfach der Leader dieses Teams und in dieser Verfassung ein Superstar ersten Grades.</p>
<p><strong>J.R. Smith</strong></p>
<p>Ist unter Umständen für Spiel 4 gesperrt, aufgrund seines Ellenbogens gegen Jason Terry. Bis dahin war Earl typisch Earl, traf schwierige Fallaway Jumper und war im Flow der Offense (4 Rebounds, 3 Assists, 2 Steals und 6-12 FG).</p>
<p><strong>Ray Felton</strong></p>
<p>Wir derzeit zurecht von allen Seiten aufgrund seines überlegten, ruhigen Spiels gepriesen. Für Ray verlangsamt sich das Spiel gerade. Er setzt den Fokus auf das Pick &amp; Roll, forciert nichts, ist jedoch flexibel genug, um den Celtics einige Offensivaktionen um die Ohren zu ballern.<br />
Viele sagen dass Felton der zweitwichtigste Spieler bei den Knicks ist. Er ist definitiv als Starting Point Guard einer der Säulen im Spiel und hat seine eigene Leistung nochmals eine Stufe nach oben verlagert.</p>
<p><strong>Tyson Chandler</strong></p>
<p>Wirkt immer noch nicht wie der alten Tyson, war gestern jedoch aktiver und sichtbarer als in den Partien zuvor. 6pkt &amp; 8reb sind solide und auch ich kann derzeit nicht erkennen, dass er von einer Verletzung beeinträchtigt wird.</p>
<p><strong>Pablo Prigioni</strong></p>
<p>Der Garant für einen Knickerbocker Erfolg. Drei 3er in Halbzeit Eins (sein Wurftraining vor der Partie war goldwert), dazu 5 Steals und nur ein Turnover. Pablo is Pablo &#8230; mehr muss man nicht sagen.</p>
<p><strong>Iman Shumpert</strong></p>
<p>4 Monate spielt Shump nun. In dieser Zeit hat er sich zum besten Rebounding Guard der Knicks entwickelt, zum besten On-Ball Verteidiger und ist jemand, der immer mal einen 3er einstreut. Seine Defense gegen Paul Pierce ist sensationell und ich hoffe einfach &#8211; sollte J.R. gesperrt sein &#8211; dass Iman mehr Spielzeit erhält (bisher erst 22.1 Minuten/Spiel) und diese nutzt.</p>
<p><strong>Jason Kidd</strong></p>
<p>Jason Kidd halt &#8230;. nimmt einen Wurf, holt 6 Rebounds, gibt 6 Assists und hat 2 Blocks &#8230; bääm!</p>
<p><strong>Kenyon Martin</strong></p>
<p>Er beißt sich immer mehr in KG hinein, ist aktiv unter dem Brett &#8211; sowohl in der Offense als auch Defense &#8211; und stattet seine Teamkollegen mit den nötigen Härte aus. Die Knicks wirkten in keiner Phase dieser Serie beeindruckt oder nervös. Vieles geht auch von Kenyon aus.</p>
<p><strong>Steve Novak</strong></p>
<p>&#8230; ist am Leben &#8230;. nein wirklich, wird er so in Szene gesetzt und trifft, dann soll er auch spielen. In der ersten Aktion nutzte Woodson ihn in einem Pick &amp; Pop am Flügel, was darin resultierte, dass Steve abschloss. Für ihn müssen diese Aktionen kreiert werden. Wenn er dann trifft, ist dies gut für die Knicks, wie beispielsweise der 3er vom Parkplatz, der Boston auf Distanz hielt.</p>
<p>Es war schon beeindruckend, wie die Knicks gestern Spiel 3 gewannen und Boston nicht den Hauch einer Chance ließen. Die Mannschaft spielt auf Höhe ihres Potenzials und benötigt nun noch eine Partie, um frühzeitig in die nächste Runde einzuziehen.<br />
Sonntag Abend könnte dies schon das Ende der Celtics bedeuten.</p>
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